Die älteste Buchhandlung Offenbachs

Die allgemeine Schulpflicht wird 1833 in Offenbach eingeführt, im Juli 1834 der Hessische Landbote, die aufrührerische Flugschrift von Georg Büchner und Friedrich Ludwig Weidig, bei Carl Preller in Offenbach gedruckt. Diese Zeichen seiner Zeit erkannte C. Wächtershäuser und gab am 22.Mai 1835 mit einer Anzeige im „Offenbacher Wochenblatt“ die Gründung seiner Buchhandlung bekannt.

Seit 1863 wird die Buchhandlung als Th. Steinmetz’sche Buchhandlung geführt, ab 1891 als Großherzoglich Hessische Hofbuchhandlung.

1907 übernimmt Alfred Franck aus Tübingen das Geschäft, ab 1937 ist sein Sohn Lothar Franck Inhaber. 1944 wird das Haus und mit ihm die Buchhandlung durch Luftangriff zerstört; 1950 ist das Haus neu aufgebaut und die Buchhandlung wird wieder eröffnet.

2014 stirbt Lothar Franck im Alter von 103 Jahren und Helma Fischer übernimmt die Steinmetz’sche Buchhandlung. Die Bibliothek von Lothar Franck wird als „Antiquariat Lothar Franck“ in die Buchhandlung eingegliedert. Im April 2020 übernimmt Lisa Schumacher die Buchhandlung.